Just another WordPress.com site

Archiv für Januar, 2011

Mein Review zum Film „Die Verwandlung von Franz Kafka“ (von Jan Nemec)

Ich persönlich fand es gut, den Film einmal gesehen zu haben, nachdem ich das Buch gelesen habe. Auf der anderen Seite, finde ich den Film gut dargestellt, aber auf der anderen Seite habe ich mir vieles anders vorgestellt. Somit wurden meine Phantasien teilweise enttäuscht. Dieses erfolgt bezüglich der Einrichtung in der Wohnung. Zusätzlich habe ich mir die Familie ebenfalls anders vorgestellt. Den Vater und die Mutter hatte ich mir älter vorgestellt. Ganz wichtig hierbei empfinde ich den Vater, der meiner Meinung nach zu „freundlich“ dargestellt wurde. Im Buch wurde er eher zornig, dominant und streng dargestellt. Ich denke, dass man den Vater mehr an das Buch hätte anlehnen sollen ( dunklere Stimme, finstere Mimik und kräftigerer Körperbau ->Beziehung zu Gregor). Allgemein waren die Eltern zu jung und wirkten im Gegensatz zum Buch zu verliebt. Die Körperkontakte der Personen untereinander ( Familie, Prokurist und der 3 Zimmerherren ) wurden zu übertrieben (schon etwas provokant) wiedergegeben. Ein Beispiel wäre hier die Szene, in der der Prokurist sich nach Gregor erkundigt und die Mutter ihn über längere Zeit „antäschelt“(an den Schulern/am Rücken). Der Charakter und das Aussehen der Schwester entsprachen hingegen meiner Vorstellung und wurden gut wiedergespiegelt. In dem Film war die Zimmeraufteilung gut gelungen. Das Zimmer von Gregor hätte ich mir aber liebloser eingerichtet und kleiner vorgestellt. Die Möbellierung und die Dekoration in den verschiedenen Zimmern war ebenfalls gut. Meiner Vorstellung nach, war das Bild der Pelzfrau ebenso gut getroffen. Bezüglich des Inhaltes weichte der Film in einigen Stellen vom Buch ab. Die Redewendung und der Sprachstil wurden teilweise aus dem Buch übernommen. Was mir auch gut gefallen hat, war die Kameraperspektive, d.h. alles war aus Gregors Sicht zu sehen und so konnte man sich gut in Gregors Sicht des Käfers hineinversetzen. Bei der Erzählweise des Filmes wurde die erlebte Rede dargestellt, welche die personale Sichtweise von Gregor als Leitperspektive darstellt. Im Großen und Ganzen ist der Film gelungen, kam aber dennoch nicht an das Buch „Die Verwandlung“ herran.

Advertisements

Die Verwandlung – Personen – und Familienkonsterlation

Schlagwörter-Wolke